Samstag, 11. Dezember 2010
Die Nebenfolgen des Strassenbaus
Montag, 1. November 2010
Alimamy´s Stoffe
Die Stoffe können verwendet werden für Tischtücher, Vorhänge, Bettlaken, Kleider oder anderes und sind erhältlich in verschiedenen Grössen. Die Preise variieren je nach Grösse des Stoffes und bewegen sich zwischen CHF 25 und CHF 60. Wer Interesse an solchen Stoffen hat, kann sich gerne bei uns melden. Alimamy wird Purzelbäume schlagen......
Annick wird einige Stoffe mit sich nehmen, wenn sie diesen Mittwoch für einige Wochen in die Schweiz fliegen wird. Wie einige von Euch schon wissen, ist Annick schwanger!!! Es scheint fast, dass uns die Herausforderungen in Sierra Leone gefehlt haben? Bisher ist alles gut gelaufen und Annick hatte keine Komplikation. Da aber auch nach dem 3. Monat die Müdigkeit und das Übel-sein nicht nachgelassen haben, freut sich Annick nun auf 3 relaxte Wochen in der Schweiz mit gesundem, variantenreichen Essen, kein Stress mit Verkehr, funktionierenden Kühlschrank und 100 % Elektrizität. Wir erleben es derzeit beide, dass die täglichen Herausforderungen sehr nervenaufreiben sein können, wenn wir müde und erschöpft sind. So geschehen gestern, als einer unserer Guards innerhalb von 2 Tagen dreimal nicht anwesend war. Ich war erstaunt, wie wütend mich das machte und wie gering meine Toleranz war. Es endete schliesslich mit einer formalen Warnung........Nicht nur die Guards werden sich freuen, wenn wir beide wieder bei Kräften sind.
Sonntag, 26. September 2010
Katimu
Samstag, 11. September 2010
Wieder zurück!
Sonntag, 6. Juni 2010
Barbaras Gastbeitrag Teil 2
Wenn wir mit dem Auto in die Innenstadt fahren, kommen mir die Strassen wie ein riesiger Jahrmarkt vor. Die Verkäufer drängen sich an die langsam fahrenden Autos. Auf diese Weise gestaltet sich das Einkaufen ganz einfach, da die Ware durchs Fenster gereicht wird. Die Mehrzahl der Einheimischen geht zu Fuss, einige mit den klapprigen Minibussen oder mit den teilweise recht lädierten Taxis je nach Einkommen. Mit viel Huperei schlängeln sich die Autos an den Menschenmengen vorbei. Manchmal kommt man zu Fuss ebenso schnell vorwärts, doch die tägliche Distanz wäre für Annick und Philipp jeweils für eine Strecke etwa 1,5 h, wobei der schweisstreibende Aspekt vor Beginn der Arbeit mit einzubeziehen wäre.
Am Strassenrand oder auf den Trottoirs, falls vorhanden, befinden sich die Verkaufsstände in allen Variationen. Hier herrscht ein buntes Treiben. Die Frauen tragen noch vorwiegend ihre wunderschönen Gewänder und sehen hinreissend aus. Faszinierend finde ich ihr Gehen mit den Körben oder Plastikschalen auf dem Kopf. Teilweise schleppen sie rechte Lasten mit sich herum und manche haben noch ein Baby auf dem Rücken umgebunden. Sie transportieren auch Eier und Kohle oder Wasserkanister auf dem Kopf. Es gibt auch Männer, die Waren auf dem Kopf tragen, wahrscheinlich um die Hände frei zu haben. Hinter den Ständen sind teilweise sehr einfache Schutzhütten sichtbar, die nur aus Holzstangen bestehen, die durch Wellblech miteinander verbunden sind. Sie stehen auf der roten Erde und ich wundere mich, wie die meisten Menschen trotz dieser Bedingungen sauber gekleidet sind.
Von meinen Erfahrungen mit Schwester Liz, bei der ich an einem Workshop über Traum-Healing einen Tag lang teilnehmen konnte, der sich eine ganze Woche lang hinzog, möchte ich lieber mündlich erzählen. Zum Ausgleich gab ich den teilnehmenden Personen eine Woche später Atemstunden. Bewundert habe ich das Don Bosco Projekt, welches jedes Jahr Strassenkinder zwischen 5-16 Jahren aufnimmt. Bisher sind es nur Jungens, da sie nur einen Schlafsaal haben. Auch von meinem Besuch im Chimpansenpark, den ich sehr genoss, erzähle ich gerne ausführlicher.
Ich fühle mich sehr verwöhnt durch Annick und Philipp. Sie fahren mich herum, lassen mich an ihren Aktivitäten teilnehmen: Musikstunden, Aufnahme eines Songs im Studio, afrikanischer Tanz, Vorstellung von der Arbeit von Caritas anderen Studenten, Mediation zwischen einer Schule und der Polizei, das Baden im warmen Meer, das Ausführen in feine Restaurants. Ein grosses Dankeschön möchte ich Annick und Philipp für ihre liebevolle Aufnahme sagen und dass sie mir hier den Aufenthalt so vielseitig wie möglich gestaltet haben. Ich habe mich so wohl bei ihnen gefühlt, dass ich nur zu einem Besuch nach Sierra Leone animieren möchte.
Dienstag, 1. Juni 2010
Und wieder mal ein Gasteintrag, Barbara Teil 1
Gleich bei der Landung kam mir feucht-warme Luft entgegen. Beim Einstieg in den Helikopter, der mich vom Flughafen Lungi zur Innenstadt brachte, goss es aus Kübeln. So gewann ich den Eindruck, dass ich nicht nur durch die Übertragung der Wärme auf den Körper von innen her aufgeweicht wurde, sondern dass von aussen noch nachgedoppelt wurde. Bei der zweiten Landung bereiteten mir Annick und Philipp ein herzliches Willkommen. Ich brauchte mich nicht einmal mehr um mein Gepäck zu kümmern. Ich genoss die ersten Landschaftseindrücke im geräumigen Auto der Caritas bei geöffneten Fenstern, hörte das Rauschen des Meeres und lernte die holprigen Strassen von Freetown kennen. Ich war glücklich, heil angekommen zu sein und gleichzeitig müde, nachdem ich um 5 Uhr morgens bei Verena, die mich zum Flughafen in Zürich brachte, aufgebrochen war und gegen Mitternacht in der nahe liegenden Wohnung am Westrand von Freetown eintrudelte.
Die drei jungen Guards, die besorgt sind um das Wohlergehen der Bewohner im „compound“, fragen bei jeder Begegnung, wie es mir geht und sind neugierig zu hören, welche Erfahrungen ich hier mache. Auch die anderen Menschen, die ich durch Annick und Philipp kennen lerne, fragen als erstes ausführlich nach dem Ergehen. Dabei findet eine auf mich berührend wirkende Geste statt. Nach dem bei uns üblichen Händeschütteln wird die Hand im Handgelenk nach oben gekippt, sodass die Handflächen neu aufeinander treffen. Dann schliesst sich die erste Handstellung nochmals an und am Schluss geht die eigene Hand zum Brustbein. Dieser Abschluss verdeutlicht mir durch die Andersartigkeit und Intensivität, dass ich nach dem gegenseitigen Austausch wieder bei mir ankomme und den anderen Menschen wie zu mir nehme.
Ich bin erstaunt über die direkte und natürliche Offenheit der Menschen, die ich durch Annick und Philipp hier in Sierra Leone kennen gelernt habe. Bei John und Marta, sowie Nestor und Josephine beeindruckte mich ausserdem ihre gelebte Religiosität. Vor und nach jeder grösseren Aktion wird ein kurzes Gebet gesprochen, d.h. vor und nach dem Essen, den Autofahrten, den Meetings.... Für mich ist dieses Innehalten wesentlich, nicht die gesprochenen Worte.
Die herzliche Begegnung mit den Bewohnern eines Eingeborenen-Dorfes, aus dem Nestor und Josephine stammen, ist schier unbeschreiblich. Da für mich die Sprache unverständlich war, lief die Kommunikation nur über Gesten oder das Dolmetschen von Nestor. Schon weit vor dem Dorf fuhren wir auf engen Wegen und hielten jeweils bei jedem Verwandten an, die Nestor nur kurz begrüsste, da es schon dunkel geworden war. Zuerst wurden wir dem Chief vorgestellt. Derweil drängten sich die Bewohner dicht an uns heran, besonders die Kinder wollten uns berühren. Der Empfang gestaltete sich bei Trommelmusik, Gesang und Tanz festlich. Am nächsten Morgen versammelten sich alle bei den Ältesten des Dorfes, wir wurden nochmals vorgestellt und tauschten Geschenke aus. Zu unserer Überraschung erhielten Annick und Philipp eine lebendige Ziege. Diese haben wir mit allen im compound eine Woche später zusammen verspeist. Die Vermieter hatten sie köstlich zubereitet.
Von Annicks und Philipps am Hang gelegener Wohnung geniesse ich immer wieder auf der Terrasse sitzend den Blick aufs Meer bei unterschiedlichen Wetterstimmungen: am Morgen ist häufig eine leicht verschwommene Aussicht durch die feuchte Luft zu beobachten, die sich mit der Zeit auflöst und die Sonne durchstösst. Ein völlig blauer, wolkenloser Himmel ist eher selten. Ich erlebe hier eher einen wolkigen, verhangenen Himmel, der sich häufig verändert, manchmal scheinen dunkle Wolken einen Regenguss vermuten, doch plötzlich sind diese Wolken auch wieder verschwunden. Heftige Regenfälle sind kurz und ergiebig und eher unvorhersehbar. Häufig erlebe ich Wetterleuchten und Gewitter, vornehmlich am Abend oder in der Nacht. Wenn die Sonne untergeht, beobachte ich gerne den sich färbenden Himmel.
Montag, 24. Mai 2010
Ballanta Outing am Strand, Independance Day



Montag, 17. Mai 2010
Wink, wink
Samstag, 8. Mai 2010
3 Auftritte in einer Woche
Neue Musik in Sierra Leone..........Vor gut 2 Wochen hatte Annick beim Bliss-Restaurant (das wohl gemütlichste Cafe in Freetown, bei welchem es guten Cafe, Fruchtsäfte und Gipfeli gibt) ihren ersten Solo-Auftritt. Was heisst Gesang und eigene Begleitung auf dem Digitalpiano, welches wir nach Sierra Leone mitgenommen haben. Die
Atmosphäre zum Sonnenuntergang, draussen unter Palmen und Mangobäumen war toll und vielen hat die Musik von Annick sehr gefallen, kein Wunder.....Einen Tag zuvor wurde von der Balanta Academy die Bafa-Night organisiert: ein Abend, an welchem verschiedene Künstler performen, von afrikanischer bis zu moderner Musik. Annick sang dort, spielte Saxaphon und wie ihr sehen könnt, tanzte sie auch (und wie!!!, sie kann schon richtig gut mit dem Po wackeln. Das süsse Kostüm erwies sich aber nach einigen Minuten Tanz als nicht für Annick geeignet und rutschte etwas.....keine Sorge Evelyne und Bernhard es war nicht zu schlimm.
Montag, 26. April 2010
Basketballer Aladjin in Lausanne!!
Sonntag, 25. April 2010
Tennis in Salone
Donnerstag, 22. April 2010
Mehr Fotos, da Annick Nacht-Arbeits-Sessionen schiebt und Zeit zum Fotos laden hat :-)
Mittwoch, 14. April 2010
Ballanta School Outreach Programme
Freitag, 9. April 2010
afrikanisch kommunizieren
Es macht mir immer Spass, an den Treffen mit den Committees teilzunehmen, die jeweils Samstags statt finden. Die Mitglieder der Committees sind ausschliesslich Freiwillige, die sich darum bemühen, mehr Frieden in ihrer Gemeinde zu haben. Hier liegt meiner Meinung nach einer der Schwachpunkte dieses Programms. Für die Mitglieder ist jedes Treffen oder Training mit einem Effort verbunden. So steht beispielsweise bei Frauen am Samstagmorgen viel häusliche Arbeit, kochen oder einkaufen an. Kein Wunder also, dass die Frauen untervertreten sind. In Kirchgemeinden, die flächenmässig grösser sind, müssen die Mitglieder für den Transport zum vereinbarten Ort bis zu Leones 10´000 zahlen was dem Äquivalent von 2 Mahlzeiten entspricht. Wenn man bedenkt, dass über die Hälfte aller Sierra Leoner unterernährt sind, ist das nicht wenig.......Samstag ist zudem auch die Zeit, in welcher man mit verschiedensten Jobs etwas Zusätzliches verdienen kann (um für die nächsten Tage das notwendige Geld für Essen oder anderes zusammenzubringen). Es hat bei mir eine Weile gedauert, für diese Dinge ein Verständnis zu entwickeln und das Nicht-Erscheinen von Mitgliedern mit mit fehlender Einsatzbereitschaft gleichzusetzen. Wir haben nämlich wahrnehmen müssen, dass immer weniger Mitglieder zu den Treffen kommen und wir sie vor jedem Treffen mehrere Male erinnern müssen, damit sie kommen.
Schlau wie ich bin, habe ich mir gedacht, wir müssen es schaffen all diese Gegebenheiten zu berücksichtigen und unser Programm ein wenig anpassen. Als ich meine Besorgnis von Zeit zu Zeit gegenüber meinem Team äusserte, meinten die meisten, dass die Probleme gelöst werden, wenn anstatt einem Committee pro Kirchgemeinde viele Subcommittees gegründet werden . Ihr könnt Euch das folgendermassen vorstellen: Wenn es ein Committee für das Glarner-Unterland geben würde, sollen nun für jedes Dorf oder gar Dorfviertel ein Subcommittee gebildet werden. Das gute an dieser Idee ist, dass die Mitglieder der Sucommittees sich in ihrem eigenen Dorf treffen können und kein Geld mehr für Transport aufbringen müssen. Aber was die anderen Herausforderungen betrifft, sehe ich nicht, dass sich etwas grundsätzlich ändern wird.
Nun denn, da mein Chef Father Konteh sich zu dieser Sache selber nicht geäussert hatte, sprach ich ihn bei nächster Gelegenheit mal darauf an. Ich teilte ihm meine Meinung und Ideen mit, und fragte ihn nach seiner Meinung, worauf er antwortete: "Philipp, Deine Ideen sind gut und besser als die Strategie, überall Subcommittees zu etablieren, aber die letztere Strategie ist praktischer, deshalb werden wir es so machen." Schluck, Schluck!! Ich wiederholte nochmals was er gesagt hatte, um mich zu vergewissern, ob ich richtig gehört hatte und vielleicht auch in der Hoffnung, dass er noch Ausführungen dazu macht (was natürlich nicht geschah).
Ich hätte ihn nun fragen können, weshalb die andere Strategie praktischer sei und was gegen meine Ideen spreche. Dies hätte ich vermutlich auch noch vor einem halben Jahr gemacht. Doch eine innere Stimme in mir sagte, "lass es für den Moment so sein wie es ist und beobachte einfach, wie es weiter geht". Auch wenn ich zu meinem Chef ein gutes persönliches Verhältnis habe, bewege ich mich bei einem solchen Gespräch auf kulturellem Glateis. Wenn ich ihn nach seiner Meinung frage oder ihn um einen Ratschlag bete und er mir diesen gibt, so kann es heikel sein, dies sofort in Frage zu ziehen. Ich habe gelernt, dass das Alter eine natürliche Hierarchie mit sich bringt. Umso heikler kann es daher sein, wenn ein junger Mann einen erfahrenen Chef durch Fragen "in Frage stellt". Und schliesslich musste ich bei seiner Antwort innerlich schmunzeln. Denn in seiner Antwort war so viel von der afrikanischen Art erhalten, die ich schätzen gelernt habe. Anstatt wie bei uns zu sagen, "Deine Idee weist folgende Schwächen auf", wird mit einem Lächeln mitgeteilt, "Deine Idee ist gut", und erst dann kommt die "richtige" Stellungnahme.
Wie ihr seht, ist in dieser Hinsicht Geduld und Kreativität gefordert, schliesslich gibt es fast täglich/wöchentlich ähnliche Situationen. Diese andere Art, Dinge anzupacken und auch zu kommunizieren ist schlussendlich eine Bereicherung für mich, auch wenn ich manchmal die letzten verbliebenen Haare raufen könnte. Also passt auf, wenn wir zurück kommen, dann werde ich Euch wie mein Chef mich, mit seiner charmanten Art "Schachmatt setzen".........oder eben auch nicht. Viele liebe Grüsse und wir freuen uns immer über Eure Kommentare!
Mittwoch, 7. April 2010
Aprilscherz....
Mittwoch, 31. März 2010
Kanada?
Freitag, 19. März 2010
Nene
Vor gut zwei Wochen kam Nene zum arbeiten und erzählte uns , dass ihr Mann in der vorherigen Nacht in das Haus ihrer Mutter - wo sie inzwischen mit ihren Kindern wohnt - eingedrungen sei. Er forderte sie auf ein CD Gerät herauszugeben, was sie verweigerte. Daraufhin riss er ihr die Kleider vom Leib und verprügelte sie. Niemand schritt ein, war es doch mitten in der Nacht und hatte es nur Frauen zugegen, die selber Angst hatten. Nene meinte, dass sie sich so schäme und ihr Körper enorm schmerze. Wir sagten ihr, sie solle wieder nach Hause gehen und sich erholen, doch wollte sie ihre Arbeit tun. Einmal mehr haben wir natürlich nicht gewusst was machen und haben darauf vertraut, dass sie das tut, was ihr gerade am besten tut.
Wir haben uns beide ohnmächtig gefühlt, keine Worte oder Erklärungen, die Trost verschaffen können. Da gibt es in meiner Organisation ein Programm, das Opfern von Menschenrechtsverletzungen kostenlose Rechtsvertretung gewährt. Doch was nützt dies, wenn die Opfer Angst haben, irgendwelche Schritte gegen ihren Peiniger zu unternehmen und diese am liebsten einfach nicht mehr sehen wollen. Wenn solche Gewalt zum Alltag gehört und man sich gewöhnt, diese einfach zu ertragen ("you ge for biar" so ein häufig gebraucht Spruch, was heissen soll, "das musst Du halt ertragen"). Frauenhäuser wie in Europa gibt es "etwa ein Halbes" in Sierra Leone doch ist das für die meisten auch keine Alternative, da sie entweder davon nichts wissen oder sich ein Leben fern der Verwandtschaft/Freunde nicht vorstellen können.
Montag, 15. März 2010
Kitty, der Ballanta-Engel/

Das ist Kitty. Sie ist sowas wie das Herz von Ballanta. Vor 25 Jahren hat sie die Ballanta Academy of Music mitbegründet und seither (und wahrscheinlich schon früher) mischt sie kräftig in der kulturellen Szene in Sierra Leone mit. Sie hat eine unermüdliche Energie, Dinge anzupacken und zu erledigen und eine Engelsgeduld.... und natürlich jede Menge Erfahrungen. Sie ist mit einem sierra leonischen Mann verheiratet und hier Hauptintstrument ist Klavier.
Samstag, 6. März 2010
effektives Arbeiten
Das ist ja wieder einmal in allerletzter Minute kommuniziert, denke ich für mich. Da ich bereits ein Meeting um 10.00 Uhr arrangiert habe, sage ich Lansana, ich sei verhindert. Zehn Minuten später kommt – unabhängig von Lansana - unser neuer Program Manager in mein Büro und teilt mir mit, dass das ganze Team an diese Zeremonie gehe. Langsam dämmert mir, dass ich auch mitkommen sollte, weil diese Zermonie einen dieser Events darstellt, welche einen grossen Stellenwert im Leben der Sierra Leoner haben. Also verschiebe ich mein Meeting und „pünktlich“ um 10.00 verlassen wir unser Büro, um zum Haus unserer Kollegin zu fahren. Wir kommen dort um 10.30 an, und da niemand da ist, fragt ein Mitarbeiter, ob die Zeremonie schon vorüber sei. Keine Hektik oder schlechtes Gewissen, dass wir zu spät sind, nein einfach eine Frage. Natürlich sind wir nicht zu spät und warten nun „ganz afrikanisch“ die nächsten vierzig Minuten unter einem grossen Mangobaum bis etwas passiert.
Dann muss ich über meine Naivität schmunzeln, als ich realisiere, dass die Zeremonie „nur“ aus einem gemeinsamen Reis-Menu besteht, keine traditionelle Anrede oder Zeremonie, wie ich sie mir vorgestellt habe. Den Anderen ist dies natürlich klar und sie langen auch kräftig zu, ich dagegen habe eigentlich noch keinen Hunger, überwinde mich aber, einige Happen zu mir zu nehmen. Interessant ist, dass die Männer je zu zweit einen Teller Reis teilen, während die Frauen alle zusammen aus dem Topf essen. Ein muslimischer Gebrauch.
Um 12.15 verabschieden wir uns und ich gehe zu meinem deutschen Kollegen, um über financial policies zu sprechen. Kaum haben wir begonnen, da schneit mein Chef, Father Konteh herein. Er ist einen Tag zuvor vor seiner 3-wöchigen Deutschlandreise zurückgekommen und will dem deutschen Kollegen einen Besuch abstatten. Klar, wir unterbrechen unser Gespräch und verweilen die nächsten 90 Minuten mit meinem Chef und hören ihn von seinen Erlebnissen erzählen. Spannend ist es alle Male und auch relevant für meine Arbeit. Wie sich später herausstellt ist dies nämlich die einzige Begegnung mit meinem Chef seit seiner Rückkehr vor zwei Wochen.
Ich kämpfe mich durch den Verkehr und erreiche um ca. 14.00 mein Büro. Inzwischen ist mein Elan nicht mehr so gross, es ist heiss im Büro und ich freue mich aufs Wochenende. Dennoch will ich noch etwas erledigen. Da kommt der Coordinator für alle AGEH Stellen in Sierra Leone in mein Büro und wir unterhalten uns über dies und jenes. Nach ca. 45 Minuten teilt er mir mit, was sein Anliegen ist. Das ist eigentlich typisch afrikanisch, wenn man das überhaupt sagen kann. Zuerst wird die Beziehung gepflegt und in den letzten 5 Minuten kommt man zur Essenz. Nachdem er gegangen ist, ist auch der letzte Arbeitselan verschwunden. Niemand ist mehr im Büro, wieso soll ich noch bleiben? Ich gehe nach Hause und frage mich, was ich heute überhaupt zu Stande gebracht habe. Egal, denke ich mir, schliesslich bin ich in Sierra Leone und hier ticken die Uhren halt anders. Am nächsten Montag bin ich überrascht, als sich die Kollegin, die uns zur Zeremonie eingeladen hatte, aufrichtig für mich Kommen bedankt. Einmal mehr bestätigt sich die Erkenntnis, dass die Beziehungen einen extrem hohen Stellenwert haben und ohne diese keine Zusammenarbeit denkbar ist. D.h. wenn ich mit meinen Kollegen kooperieren möchte, muss ich dies immer einbeziehen. Was also ist effektives Arbeiten?
Sonntag, 21. Februar 2010
Sierra leonische Einblicke
Donnerstag, 18. Februar 2010
Essen
Dienstag, 16. Februar 2010
Ethanol Plantagen in Sierra Leone (SCHWEIZER FIRMA!!)
Samstag, 23. Januar 2010
Berlin wir kommen!
Freitag, 22. Januar 2010
eine turbulente Woche
Am letzten Dienstagnachmittag (14.00 geplant, 15.45 begonnen.......) hatte ich mit meinem Chef ein gutes und spannendes Gespräch über meine Arbeit und die Justice and Peace Commission. Es ist erstaunlich, jedes Mal, wenn ich mit ihm spreche, fühle ich mich vollkommen motiviert für die nächsten Aufgaben. Und dies, nachdem ich mir gesagt hatte, ich werde alles wieder ein wenig ruhiger angehen, weil einige Kommentare/Handlungen von mir zu Spannung zwischen mir und meiner Kollegin Bridget geführt hatten. In diesem Gespräch machte mein Chef deutlich, dass er die Hoffnung habe, ich könne dafür sorgen, dass die Commission nicht den try and error Pfad beschreiten müsse, sondern von der Erfahrung der so gut funktionierenden Schweiz profitieren könne. Konkret meinte er damit unter anderem auch effizientes, effektives und nachhaltiges Arbeiten. Ich antwortete ihm, dass ich das gerne mache, aber dies gar nicht so einfach sei, da meine Mitarbeiter oft ganz andere Ansichten hätten und ich als Consultant gar nicht die Autorität hätte, meine Inputs durchzusetzen. Auf jeden Fall ging ich frohen Mutes nach Hause, auch in der Vorfreude, in den nächsten Wochen neues anzupacken.
In den zwei darauffolgenden Tage war ich als Organisator eines Workshops für unsere Commission tätig, in welchem es darum ging, die Strategie der nächsten 3 Jahre zu planen. Wir liessen das letzte halbe Jahr revue passieren und evaluierten unsere Schwächen und Stärken. Dabei ermunterete ich meine Mitarbeiter, ihre Ansichten ehrlich darzulegen. Ich musste dann ganz schön schlucken, da ich einige Feedback als persönliche Kritik/Angriff interpretierte (selber Schuld). Auf jeden Fall war es mit dem Höhenflug blitzartig wieder zu Ende; im Gegenteil ich hatte Gedanken wie "ihr könnte mir alle in die Schuhe blasen", ich fühlte meine Arbeit nicht geschätzt. Während des Workshops wurde mir auch bewusst, dass die Spannungen zwischen mir und Bridget zunahmen und es teilweise recht frostig wurde.
Während einer Pause (immer noch innerhalb des Workshops) war ich damit beschäftigt, einen gemeinsamen Termin für ein anderes Meeting der Commission zu finden. Als ich auf Bridget zuging und sie fragte, ob er ein bestimmtes Datum ginge, verneinte sie nur, ohne irgendetwas dazu zu sagen. Also bat ich sie, dass wir zusammen mit unserem Chef in der nächsten Pause besprechen, wann wir uns treffen können für das Meeting. In der nächsten Pause also, rief ich die beiden zusammen und erläuterte ihnen, worum es ging. Zunächst einfach schweigen. Mein Chef meinte dann, dass dies das einzige mögliche Datum für sei. Bridget schwieg zuerst eine Weile, meinte dann, dass ihr Sohn einen Schultest hätte. Dann wieder 20 Sekunden Schweigen, innerlich fühlte ich mich wie auf Kohlen. Ich nahm all meine Geduld zusammen, liess weitere Sekunden verstreichen und fragte dann, ob wir uns vielleicht am Nachmittag diesen Tages treffen könnten. Schweigen. Mir war klar, dass etwas nicht in Ordnung sein konnte, irgendetwas war verborgen. Als ich dann Bridget bat, uns darzulegen, was in ihr vorgehe, meinte sie, wir können das Meeting am Nachmittag abhalten, ohne aber darzulegen, weshalb sie so zögerte. Als sich dann später herausstellte, dass dieser Termin für einen anderen Mitarbeiter nicht möglich war und schlussendlich nur noch ein einziger Tag (Sonntagmorgen!!!) für das Meeting in Frage kam, fragte ich formellerweise nochmals Bridget, ob ihr dieser Termin gehe. Sie gab von sich, dass sie leider nicht kommen könne, sie mir dies aber nicht erklären könne, da der Grund vertraulich seie und sie dies mit unserem Chef besprechen würde.
Am nächsten morgen rief ich meinen Chef an, um ihn zu fragen, zu welcher Schlussfolgerung er mit Bridget gekommen sei. Er teilte mir mit, dass er mich hierfür persönlich treffen wolle. Als er dies sagte, wurde mir bange, da ich mir vorstellte, dass Bridget sich bei ihm über mich beklagt hatte. Die Spannung stieg. Und dann die Überraschung. Bridget hatte ihm mitgeteilt, dass sie für 4 Wochen in die USA gehen wolle - bereits nächsten Sonntag - und höchst wahrscheinlich wieder zurück komme. Ich war natürlich froh, dass dies nichts mit mir zu tun hatte. So wie ich es verstanden habe, wollen ihre in den USA lebenden Brüder, sie und vor allem ihre 3 Kinder, in die USA holen. Aufgrund dieser Unklarheit und auch deshalb, weil ich der Ansicht bin, dass sie nicht die ideale Besetzung für die Position als Program Managerin ist, machte ich mich dafür stark, ihren Vertrag zu beenden. Glücklicherweise schwenkte der stellvertretende Chef in meine Richtung ein…….Das Gespräch war sehr nervenaufreibend, da ich Farbe bekannte und ein solches Verhalten nicht gerade an der Tagesordnung in Sierra Leone ist. Hier zählen persönliche Beziehungen mehr als alles und zugegebenermassen fühlte ich mich im Gespräch als derjenige, der Bridget hinauswarf. So froh ich bin, eine neue Person für die Stelle zu suchen, so schade finde ich es auch, Bridget im Team zu verlieren, da wir uns persönlich immer wieder sehr gut verstanden und ich sie als Person schätze.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Gast-Eintrag
So ganz ohne Vorstellung waren wir, als wir im Sommer unseren Flug nach Freetown buchten. Eine Einschätzung des Landes konnten wir nur auf Basis der teilweise sehr brutalen Biographie des Kindersoldaten Ismahel Beha und dem erstaunten Blick des Tropenarztes in Anbetracht des Reiselandes vornehmen. Annick gab uns noch vorab per Email den Tipp: bei der Ankunft am Flughafen entspannt bleiben, Ruhe bewahren! Dankbar hielten wir uns an diesen Worten fest, als wir im Flughafen-Getümmel schwerste Mühe hatten, die zehn überambitionierten Träger mit unseren Taschen und Fahrrädern im Auge und am gleichen Fleck zu halten. Keine zwei Stunden im Land und schon mittendrin. Drei Stunden und eine Fahrt mit dem Wassertaxi später saßen wir dann mit Philipp und Annick im Restaurant und tranken unser erstes „Star“-Bier, glücklich über das Wiedersehen! Und von da an vergingen nur noch wenige Tage, bis wir uns einig waren: dieses Land ist fantastisch! Jede Minute wurde aufgesogen und genossen (abzüglich der Momente völliger Erschöpfung am Tag 5 der Bintumani-Tour) und zu keiner Zeit kamen unwohle oder unsichere Gefühle auf, im Gegenteil. Wir waren uns einig: Als Schwarzer in Europa muss man sich um ein vielfaches unwohler fühlen!
Besonders die Gesichter der Menschen in Sierra Leone wirken noch immer in uns nach. „Forgive and forget“, lautete die Losung nach dem Krieg, mit der die Menschen ihr Schicksal hinter sich lassen sollten. Die wenigen Geschichten, die uns Einheimische von ihren tragischen Verlusten im Krieg erzählten, haben für uns immer wieder die Frage aufgeworfen: wie machen diese Leute weiter – und scheinen dabei Frieden im Herzen zu tragen? Das entspricht doch nicht unserer Mentalität, die wir meinen, unsere (Kriegs-)Geschichte immer und immer wieder hervorholen und verarbeiten zu müssen. Am Ende stand der Gedanke: In Sierra Leone kann es sich niemand leisten, sein Schicksal wieder und wieder zu betrauern: Dort geht auch in vermeintlichen Friedenszeiten der Überlebenskampf weiter.
In Sierra Leone kann man in verschiedensten Varianten erfahren was es heißt, nichts zu haben. Das war immer wieder bitter und schmerzhaft anzusehen. Und dann die Fragen: Soll man helfen – oder hilft man letztendlich mit vermeintlicher Hilfe doch nicht, sondern richtet mehr Schaden oder Abhängigkeit an? Regelmäßig haben wir für ein Abendessen mehr ausgegeben als die meisten Einwohner des Landes in einem Monat verdienen. Die vielen Facetten der Ungerechtigkeit sind in diesem Land ein ständiger Begleiter. Und doch haben die Leute dort sehr viel von etwas, das wir wiederum in Europa vermissen. Sie tragen es in ihren Gesichtern. Dieser zwischenmenschliche Reichtum lässt sich für mich nicht beschreiben, er lässt sich nur erfahren.
Erst durch unsere Gastgeber und Reisebegleiter Annick und Philipp wurde diese Reise für uns zu der Besonderheit, die sie war. Es war sehr schön zu sehen, wie ihr euch eine Welt aus Arbeit, Musikschule, Basketball, Freunden, gemütlich zu Hause sein und vielem mehr aufgebaut haben. Und Hut ab vor Eurem Mut! Aber es hat uns auch gezeigt: Egal in welchem Land und auf welchem Kontinent, man kann sich etwas aufbauen, solange man sich selbst keine Grenzen setzt. Lieber Philipp, liebe Annick, Danke für die wunderbare Zeit mit Euch!
Montag, 11. Januar 2010
Perspektiven-Wechsel!
WELCOME TO FREETOWN !
You are now free! Mit diesen Worten (inkl. Überschrift) begrüsste uns ein Basketballspieler am Rande des Spielfeldes. Überall wo wir hinkommen: viel Herzlichkeit und Fröhlichkeit. Einfach so? Oberflächlich? Oder tiefgründig (eine Anspielung auf die Zeit der Sklaven, auf den Bürgerkrieg oder auf die europäische Abhängigkeit vom Materiellen?)? Werden wir hier das Lachen lernen auch wenn der Magen knurrt? Bei soviel Fragen übernehmen wir in der Regel die Ratschläge von Zwitschi und Annick, wie in diesem Fall: Hier gibt es auf viele Fragen keine Antwort.
Nous n’avons jamais mis le pied en Afrique. Alors, un mois au Sierra Leone, là où Z et A travaillent c’est l’occasion ou jamais pour faire de nouvelles découvertes. Un 1er clin d’oeil: la vie est farfelue, les gens joyeux et explosifs; la végétation sur les collines est sauvage est verte, les routes à Freetown, c’est l’horreur totale, trous et bords des routes défoncés. Partout il y a des maisons en construction mais elles ne sont pas prêtes d’être terminées. On voit à chaque instant des lézards âgamas dont les mâles sont très colorés (rouge, bleu-vert, orange). B et E ont décidé de ne pas jouer aux grands touristes mais de comprendre un peu mieux la vie des 2 « Langlötzli », A et Z. Ils nous ont entraînés dans leurs nombreuses activités et lieux de travail et grâce à leur joyeux contact avec les Sierra Léonais(es) nous avons connu de nombreux moments agréables et avons appris beaucoup. L’arrivée à l’aéroport Lunghi de Freetown fut assez rocambolesque car vu que c’est l’époque de Noël, beaucoup rentraient chez eux pour les fêtes. De là, nous avons pris l’hélicoptère pour arriver après une petite ½ h dans les bras de A et Z.
La nourriture du Sierra Léone était pour nous totalement inconnue. Le 1er jour au Bamboo Hut nous avons mangé des bananes préparées de différentes manières et nous apprenons que l’on mange beaucoup de riz ou du couscous et que l’on utilise beaucoup d’huile.
Les restos sont très variés et l'on mange aussi libanais car c’est une communauté très présente à Freetown. Sur la route, nous arrêtons pour acheter des fruits super mûrs et sucrés: papayas, ananas, mangues ou pamplemousses. Nous comprenons mieux ce que A et Z racontent dans leur Blogg car chaque personne et chaque chose prend un visage, une couleur, une anecdote! Avec A nous faisons connaissance de son école de musique et des musiciens. Nous visitons 2 festivals (films, musique) où nous rencontrons leurs collègues et si ce n’est pas là, nous les rencontrons à table au resto autour d’un bon repas. Nous ne nous attendions pas à voir des frites aussi souvent dans nos assiettes. C’est très, très varié et intéressant. A, Z, B et E discutent le plus au café Bliss, tenu par de gentils Libanais, devant un café latte/croissant ou un thé/toasts. Aviez-vous imaginé cela?
Noël et Nouvel An sous les tropiques furent charmants mais tellement différents de l’habituelle atmosphère hivernale. Nous avons passé de joyeuses soirées à jouer: Uno, six qui prend! et séquence n’ont presque plus de secret pour nous !!! Nous avons bien des fous rires.
Mais l’ombre de la guerre existe encore – des handicapés, des maisons démolies, des sous-entendus… En tout cas disons le tout de suite, nous nous sentons en sécurité et les gens vivent vers l’avenir. Nous ne pouvons que souhaiter que cela continue.
La pauvreté et la richesse, cela se mélange et grâce aux chauffeurs habiles que sont Z et A (au millimètre près) nous avons parcouru Freetown dans ses coins et recoins et ses raccourcis pour éviter les grands embouteillages.
A et Z ont demandé si leurs visites écrivent sur leur Blogg na salone. Nous pourrions encore beaucoup raconter : des aventures rigolotes, des quiproquos, des petites histoires tristes, des rencontres fortuites etc. Nous terminerons par les plages près de Freetown et nous choisissons la beach river no 2 comme endroit idyllique et parfait pour se rétablir: une plage au sable fin et doré et un Océan atlantique à perte de vue, des vagues merveilleuses pour amateur de boogie board et ceux qui aiment les sauter. Repos à l’ombre des huttes au toit de chaume, contact avec la population locale qui est discrète et n’insiste pas, ce qui est une grande qualité. Pour atteindre ce splendide endroit il faut le mériter : une route chaotique, poussiéreuse (une affreuse poussière rouge collante), qui deviendra une fois ( !) une grande route… Et espérons que dans 10 ans, cette précieuse côte océanique serait encore aussi spontanée et joyeuse et restera un bijou.
Tenkiya Annick et Zwitschi. We go see back. C’est du créo !



