Es muss ja nicht immer ein Riesenblogeintrag sein, und gerade läuft das Internet ziemlich gut...
Heute morgen ging ich, wie so oft am Morgen wenn ich in der Stadt bin, in die Crown Bakery, wo ich den Morgen ruhig (und mit Mails checken oder Arbeiten erledigen) beginnen kann und etwas Leckeres (wie Kaffee, Gipfeli oder ein Fruchtsalat) zu essen kriege. Oft bin ich eine der ersten hier, und die Leute kennen mich dort schon gut (als Kunden, smile). Der Geschäftsführer (zwei libanesische Brüder) hatte sich gerade was kommen lassen von aussen und ass sein eigenes Frühstück. Wie immer begrüssen wir uns kurz, mal gibt ein Gespräch, mal nicht. Heute fragte er mich, ob ich von seinem Frühstück probieren will, es ist, Zaatar, ein typisches libanesisches Gepäck (zwischen Fladenbrot und Crepes) mit gewürzen und und etwas käse drin, dass sie in Libanon oft zum Frühstück essen. Ich hab mich über dieses Angebot sehr gefreut, zugesagt, und so die Hälfte bekommen und probiert. War ganz lecker und frisch vom Ofen. Dieses kleine Erlebnis hat mir den heutigen Tag schon etwas versüsst!
Solche kleine Erlebnisse machen die Zeit der Schwangerschaft in Sierra Leone immer wieder erträglicher, und so lebe ich Tag für Tag davon!! Keine grossen Sprünge, kein Ehrgeiz oder Pläne zu verwirklichen, sondern alles ganz small, small....
Ihr könnt euch ja vorstellen, dass ich da manchmal auch meine grossen Kämpfe mit mir und der Umgebung hab.... Annick, die auch immer wieder gerne an ihre Grenzen geht, aktiv ist bis es nicht mehr geht und so grosse Sprünge nimmt, bis sie auf die Schnauze fällt... Ich muss selber schon über mich grinsen...