Samstag, 11. April 2009

Taxi fahren und die Balanta Musicschool

Taxis... gibts hier jede Menge, sie sind durch einen gelben Streifen auf der Seite markiert! Natürlich mit Air-condition, grosses Auto, Kilomenterzähler... I´m joking!! (übringens, gerade haben ein paar Jungs hier vorne ihre Lautsprecher auf der Strasse aufgestellt und erfreuen uns mit lauter Musik!) Zurück zu den Taxis: Es sind Klapperkisten, meistens gucken irgendwo ein paar Kabel raus, der Rückspiegel ist meistens weg oder kaputt und die Pneus und Federung sind irgendwie schräg, ich meine dies im Sinne von: schief.
Wenn man irgendwo hin will, stellt man sich an die Strasse und wenn ein Taxi vorbei kommt, dass nicht voll ist (d.h. drei Personen hinten und eine vorne...normalerweise), dann schreit man seinen Destinationswunsch ins Innere des Vehikels! Wenn man Glück hat und der Fahrer fährt in die Richtung, kann man einsteigen, ansonsten wartet man einfach auf das nächste.
So habe ich schon meine ersten Erfahrungen ganz alleine in Freetown gemacht und bin mit den Taxis schon die Strecke von unserem Hostel zur Balanta Musicschool gefahren, und ich muss sagen, dass ich mich als weisse Frau einigermassen wohl fühle. Es ist zwar schon so, dass wenn ich mit Philipp unterwegs bin (der immer wieder für meinen Bruder gehalten wird, hihi) ich mich noch ein bisschen wohler fühle, und vielleicht ein bisschen weniger angequatscht werde. Wobei sich das Anquatschen in Grenzen hält, es ist nicht so schlimm, wirklich. Nichts im Vergleich z.B. zu Marokko....!

Ich war übrigens in der Balanta Musicschool zu Besuch, wollte mich einfach mal informieren, was es dort so gibt. Unterdessen habe ich schon Klavier- und Gesangsunterricht gegeben und mich mit einer Band unterhalten, die gerne mehr zu Jazz lernen will. Nächste Woche werde ich mich mit der Verantwortlichen, Kitty, über die nächste Zunkunft und eine "Anstellung" bei der Musicschool unterhalten. Wobei man sich das nicht wie in der Schweiz vorstellen muss, mit Vertrag, geregelten Zeiten etc... vieles sind mündliche Vereinbarungen (solange es nicht um viel Geld geht, grins) . Wir werden sehen!! Small, small, langsam, langsam! Könnt ihr euch vorstellen, dass ich schon drei Kilo an Geduld zugenommen habe?? He he, ich?? Ja ja....

Seid allerliebst gegrüsst und es ist schön, dass ihr uns auf der Reise begleitet. Ihr seid jederzeit dazu eingeladen, eure Kommentare zu schreiben (für Bloganfänger: Einfach auf Kommentar drücken und dann schreiben....)
Annick

4 Kommentare:

  1. Nur eine kleine Bemerkung zu den Jungs mit den Lautsprechern. Die Musik war so laut, als ob ihr oberhalb einer Disco wohnen würdet. Zuerst haben wir einfach nur den Kopf geschüttelt, aber als die Musik auch nach 2-3 Stunden so laut blieb, haben wir uns schon ziemlich genervt. Aber bald haben wir unsere eigene Wohnung...dann wir alles besser.....Zwitschi

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  2. Wie schön so viel von Euch zu hören. Wir sind gut aus Australien zurück gekehrt. Heute bin ich mit Ben auf dem Balkon gesessen und habe Euch sehr vermisst....sniff. Nun, man soll ja hier kommentieren: annick sollte von jetzt an weit uman genannt werden..;)

    Ich hoffe ihr könnt bald in Eure Wohnung/Haus?? einziehen. Bin gespannt auf die Bilder. Zwitschi was machst Du eigentlich genau bei Deiner Arbeit? Ben ist gerade neben uns eingeschlafen.... ab ins Bett..

    Love Ena

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  3. Super Annick! ich wusste, dass du allen noch zeigen wirst, wo der Bartel den Most holt (darfst raten, was diese österreichische Redensart bedeutet ;-)
    Halte Euch die Daumen wegen der Wohnung. Ich bin grade in Dakar und geniesse ebenfalls den friedlichen Rückzugsraum meines Hotelzimmers. Kann das Gefühl also gut nachvollziehen.
    Haltet die Ohren steif, meine Lieben!
    Valerie

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  4. "Wo dä Bartli dä Moscht holt!", ich habe immer geglaubt, das sei eine schweizerische Redensart....!!!! Nun ja, ich bin nicht wirklich patriotisch, deshalb ist für mich die Herkunftsfrage auch nicht ausschlaggebend!! Schön ist doch einfach, dass wir uns so gut, auch über die Grenzen hinaus, verstehen, hihi!! Sei umarmt und bis bald wieder per Mail, Annick

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