Was gut ist, dass wir uns grundsätzlich nicht über den Lärm aufregen. Wir haben es akzeptiert, dass das zu Freetown gehört. Wir suchen uns aber immer wieder Plätze, wo es ein weniger ruhiger ist, wie z.B. am Strand oder in einzelnen Restaurants. Natürlich gibt es auch Zeiten, in welchen es ruhiger ist in unserem Hostel wie gerade jetzt. Und das geniessen wir dann doppelt!
Samstag, 4. April 2009
Ruhe??? Lärm!!!
Wenn wir uns in der Innenstadt bewegen, hören wir von allen Seiten immer wieder Musik. Hinzu kommt, dass die Leute meistens mit lauter Stimme sprechen, also nicht so verhalten wie wir Schweizer. Das ist an und für sich kein Problem für uns (Wir haben es denn auch gleich eingesehen.....). Beim Basketball spielen ist es denn auch meistens so, dass alle sich anschreien, wenn es eine Unklarheit in Bezug auf ein Foulspiel gibt. Die können sich so richtig erheitern und zwar ohne dass es zu Handgreiflichkeiten kommt. Manchmal ein echtes Schauspiel. Sitzen wir in einem Restaurant, dann wird ebenfalls häufig laute Musik gehört. Die Leute hören meistens eine Art Reggae, gemischt mit Pop und Hip Hop; auf jeden Fall nicht sehr entspannende Musik für mich. Wenn ihr nun meint, dass es so etwas wie Nachtruhe gibt, dann liegt ihr ganz daneben. Wir wohnen zur Zeit immer noch in einem einfachen Hostel und die Räume sind so konzipiert, dass jeweils die Badezimmer aneinander angrenzen, wobei sie nur durch eine einfach Mauer und oben durch ein Moskitonetz getrennt sind. Wir hören also ständig das Radio unserer Nachbarn. Wir sind schon froh, wenn sie einfach Musik hören und nicht irgendeinen religiösen Sender, weil deren Prediger mit ganz schön auf den "Keks" gehen. Der wirkliche Lärm kommt aber von ausserhalb. Neben unserem Hostel hat es ein zwei Bars, die jeweils am Freitag und Samstag Discomusik in voller Lautstärke hören und dies bis in die frühen Morgenstunden. Dann gibt es manchmal eine Ruhephase bis Sonnenaufgang, denn dann hört man den Muezzin, wobei dessen Stimme im Vergleich zur manchmal penetranten Musik schon angenehm klingt.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
gratulation für den flotten erzählstil. liest sich süffig. und ist noch belebend, bzw. macht nachdenklich über unsere "lärmprobleme" an der burgstr. in glarus. merci
AntwortenLöschen