Freitag, 4. Dezember 2009

....der letzte Bintumani Bericht


Am 2. Tag ging es durch den Dschungel, zuerst war die Landschaft noch etwas offener, später liefen wir nur noch in ganz dichtem Wald. Sehr eindrücklich waren die Geräusche, besonders die der Vögel. Affen sahen wir leider nicht. Dafür eine Kobra, nach ca. 5 minütiger Beschreibung unseres Führers (dieser hat die ca. 20 Meter auf einem Baum liegend entfernte Kobra während des Laufens entdeckt, wie blind wir doch sind....)

Unser Führer: ausgestattet mit einer Machette, stets mit wachem Auge, ein sehr sympathischer und ruhiger Mensch.












Danach ging es über eine Fähre, ich müsste wohl eher sagen, selbstgebautes Floss, über einen Fluss, nicht ganz unspannend...

Nach 6 Stunden teilweise steilem Aufstieg im Wald endlich wieder eine andere Landschaft! Und dann machten wir Halt bei einem Camp, das mit 2 löchrigen Strohhütten ausgestattet war. Dies realisierten wir erst, als es am nächsten Tag fürchterlich zu regnen begann. Unser Zelt, unsere Decke sowie ein Schlafsack wurden nass und selbst unter der Hütte war es nicht trocken.
Vor dem Sonnenuntergangen setzten wir uns auf einen Grossen Stein auf einer Wiese und bestaunten den Sonnenuntergang über den Hügeln vor uns. Wir übernachteten in unserem Zelt und unsere Träger bereiteten Reis mit Grunut (Erdnuss) Sauce vor, dies gab es für die nächsten 3 Tage.
Und schliesslich der Aufstieg auf den Gipfel durch mannhohes Grass, wobei wir aus der Ferne einen Büffel und eine Gazelle erblicken konnten. Oben angekommen hatte es leider Nebel, weshalb die Aussicht nicht ganz so spektakulär war. Nach der Reise waren wir uns alle einig, dass der Höhepunkt nicht der Gipfel, sondern das ganze Drum und Dran war: der Weg ist das Ziel (wie kitschig, aber wahr).

1 Kommentar:

  1. Liebe annickundphilipp

    So, schön mal was von Euch zu lesen!
    Wir feiern hier bald Weihnachten und Ihr?

    Gute ZEIT!
    davidundbrigitt (hey, die selben Vokale wie Ihr:-))

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