die uns über Lyon, Casablanca (mit Übernachtung), Accra (Ghana, ebenfalls mit Übernachtung) und schliesslich nach Freetown geführt hat, sind wir mit 1 1/2 Tagen Verspätung in der neuen alten Heimat angekommen. Die Verzögerung wurde durch einen Streik von Air Maroc ausgelöst, wodurch unser ursprünglicher Flug nach Casablanca gestrichen wurde und wir erst am Sonntagabend Lyon verlassen konnten. Irgendwie haben wir es gelassen genommen, da es nichts zu verpassen gab (wir sind ja noch 2 1/2 Jahre hier) und wir an solche Verzögerungen in Sierra Leone langsam gewohnt sind. Es war interessant zu sehen, dass Accra viel entwickelter ist als Freetown. So gibt es dort 3 spurige Strassen, besser gebaute Häuser, an vielen Orten Verkehrstafeln, Strassenbeleuchtung usw.
Bei unserem "alten" Hotel angekommen, wurden wir äusserst herzlich vom Hotelpersonal und meinem Team begrüsst. Es war wie ein Heim-Kommen. All die Dinge, die vor gut 6 Monaten noch fremd waren, hatten einen vertrauten Charakter.Einer freute sich besonders, unser Freund Valentine, der jeweils unsere Wäsche besorgte. Er meinte, er habe dies und uns so vermisst und fragte dann auch gleich, ob wir Wäsche zu waschen haben (um auch ein wenig Geld zu verdienen).
In den letzten 3 Wochen muss es anscheinend so stark geregnet haben wie schon lange nicht mehr. Leider wurden ganze Häuser und Mauern weggeschwemmt und es gab einige Tote. Zum Regen noch folgende Anekdote: Sierra Leone arbeitet schon seit den 70er Jahren an einem Wasserdamm, mit Hilfe dessen das ganze Land mit Strom versorgt werden soll. Nach dem Krieg hat die Regierung - mit finanzieller Unterstützung der Weltbank - dieses wichtige Projekt erneut in Angriff genommen. Als wir im März ankamen, hiess es, dass der Damm Ende April fertig gestellt werden sollte. Als dieses Datum verstrich, liess die Regierung verlauten, dass man nun auf den Regen warten müsse, damit der Damm gefüllt werde, also Juli, August. Nun wärend der heftigen Regenfälle teilte die Regierung mit, dass es nicht genügend Wasser habe und der Damm daher erst im Dezember in Betrieb genommen werde..........
Heute werden wir den Schlüssel unseres Appartements abholen und am Samstag dann einziehen.
Wir haben die 3 Wochen Ferien in Nimes sehr genossen, insbesondere die reiche Zeit mit Familie und Freunden. Danke fürs Kommen!!!
Und für meine liebe Schwester Ena: Pieps!
Donnerstag, 27. August 2009
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ich hoffe ihr seit gut umgezogen. bin gespannt auf die ersten photos!!!
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