Dienstag, 15. Februar 2011
"Dad" in Buma Village
Und wieder führte uns unser Freund Nesto in sein Dorf Buma, im Süden von Sierra Leone, mitten im Busch. Auch wenn ich ihm mehrmals darauf aufmerksam machte, dass wir keinen speziellen Empfang erwarten und dieses Mal auch keine Ziege nach Hause nehmen möchten, warteten bereits die Schulkinder (seit mehr als 3 Stunden) am Eingang des Dorfes, um uns mit Gesang und Parade zu begrüssen. Danach ging es in Begleitung der Kinder zum Dorfzentrum, wo wir vom Town-Chief, von den Dorfältesten, den Lehrern und all den anderen herzlich willkommen wurden.
Danach erst begann die zeremonielle Begrüssung, die vom Chairman mit Agenda geführt wurde. Neben den Ansprachen der wichtigsten Personen, führten die Schulkinder traditionelle Tänze auf und sangen für uns. Bald wurde Michael nur noch liebevoll Dad genannt. Es war regelrecht umwerfend und berührend. Der Zeitpunkt kam, als wir das von Barbara gesammelte Geld für die Errichtung eines Jugendzentrums übergaben. Niemand im Dorf hatte damit gerechnet, dass wir auf das Anliegen, welches beim letzten Besuch vorgetragen wurde, reagieren würden. Deshalb war die Freude und die Dankbarkeit umso ausgelassener. Am nächsten Tag sassen bereits alle wieder zusammen, um den Bau des Zentrums zu planen und am darauffolgenden Tag sollte bereits mit dem Kauf/Herbeischaffung des benötigten Materials begonnen werden. Im Namen des Dorfes möchte ich allen, die zum Bau des Jungendzentrums beigetragen haben ganz herzlich danken und möchte die Bilder für sich sprechen lassen.
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Sehr schön erzählt... Herzige Fotis...
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